Dr. Angelika Pertl-Sigmar

Angewandte Naturheilkunde ­in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde


Kontakt

Schreiben Sie uns oder rufen Sie einfach an!

Zahnarztpraxis Dr. Angelika Pertl-Sigmar

Hochstraße 5
45894 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 30041
E-Mail: info@pertl-sigmar.de



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Öffnungszeiten

Mo: 08:30 - 13:00 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr

Di: 08:30 - 13:00 Uhr
14:30 - 18:00 Uhr

Mi: 08:30 - 13:00 Uhr

Do: 08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 19:00 Uhr

Fr: 08:30 - 14:30 Uhr

oder nach telefonischer Absprache

News

Aphten: Was hilft gegen die schmerzhaften Bläschen im Mund?

Aphten: Was hilft gegen die schmerzhaften Bläschen im Mund?

Sie sind meist nur wenige Millimeter groß, aber sehr störend: Aphthen sind kleine, entzündete Stellen in der Mundschleimhaut, die beim Essen, Schlucken oder Sprechen starke Schmerzen verursachen. Wie sie entstehen, ist bislang nicht eindeutig bekannt, jedoch verschwinden die kleinen weißlichen Flecken meist nach ein bis zwei Wochen wieder von allein. Die AOK Hessen informiert über die Erkrankung und Hilfsmittel zur Beschwerdelinderung.

Aphten gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Mundschleimhaut. Viele Menschen leiden unter den schmerzhaften Bläschen, ansteckend sind sie jedoch nicht. Meist sitzen Aphten an der Innenseite der Wangen oder Lippen, seltener am Gaumen oder an der Zunge. Die häufigste Form ist die Minor-Aphte, ein linsengroßer weißlicher Fleck mit gerötetem Rand. Oft bilden sich zwei bis vier solcher Aphten gleichzeitig, die aber nach ein bis zwei Wochen wieder von selbst verschwinden. Sind die Flecken größer und dringen tiefer in die Schleimhaut ein, handelt es sich um so genannte Major-Aphten. Hierbei kann die Heilung bis zu einem Monat andauern.

Warum manche Menschen häufiger unter Aphten leiden als andere, ist bisher nicht eindeutig bekannt. Als mögliche Ursachen kommen eine familiäre Veranlagung und andere Faktoren, wie zum Beispiel Stress, ein geschwächtes Immunsystem, Mangelerscheinungen wie Vitamin-B- oder Eisenmangel sowie hormonelle Schwankungen, in Betracht. Darüber hinaus können auch Verletzungen der Mundschleimhaut, eine schlechtsitzende Zahnspange oder mangelnde Mundhygiene die Entzündungen verursachen.

Sind die Schmerzen erträglich, müssen Aphten grundsätzlich nicht behandelt werden. Es wird jedoch empfohlen, in dieser Zeit auf harte Lebensmittel, wie beispielsweise Brötchen, Zwieback oder Knäckebrot zu verzichten. Diese können die Schleimhaut zusätzlich reizen. Säuerliche, scharfe oder salzige Lebensmittel sollten ebenfalls besser vermieden werden. Nehmen die Beschwerden überhand, können Gelee, Cremes oder Sprays Linderung bringen, die auf die entzündeten Stellen aufgetragen werden. Manchen Menschen helfen Tinkturen auf Myrrhe- oder Rhabarberwurzel-Basis. In hartnäckigen Fällen kann der Arzt oder die Ärztin eventuell auch ein kortisonhaltiges Medikament verschreiben.

| Von: 07.11.2019 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)

[zurück zur Übersicht]